Weihnachtsbäume sorgten für leuchtende Kinderaugen

Oberberg-Aktuell am 20.12.2008
Weihnachten ohne Weihnachtsbaum, das kann sich keiner so richtig vorstellen - Doch bei vielen Menschen ist der eigene Weihnachtsbaum oft nur ein Wunschtraum.
Weihnachtsbaumspende
[Bild: Evangelischer Kirchenkreis an der Agger --- Theresia Mittler (von links), Fedor Wink, Vera Wink mit Eugen und Lars Dissmann.]

Für 25 betroffene Familien ging dieser Traum vom eigenen Baum in Erfüllung. Lars Dissmann aus Odenspiel spendete für die Waldbröler Tafel für Oberberg Süd 25 Weihnachtsbäume. Und Theresia Mittler von der Tafel achtete genau darauf, wer einen Baum bekommt. Zum Beispiel Familien mit Kindern, die keine Möglichkeit haben zu einem Weihnachtsbaum zu kommen. „Der ist genau richtig“, sagte Fedor Wink freudestrahlend, der mit seiner Frau Vera und dem jüngsten Sohn Eugen (4) zum Gemeindehaus der evangelischen Kirche kam und einen großen Baum mit nach Hause nehmen konnte. „Jetzt ist Weihnachten“, strahlte Vera Wink und freute sich für ihre Kinder John, Jonathan, Jennifer, Johanna und Hendrik.

Und auch die Augen des kleinen Eugen leuchteten, als er ins Gemeindehaus ging. Da stapeln sich die Weihnachtskisten in verschiedenen Größen für unterschiedlich große Haushalte. Zucker und Mehl für die Weihnachtsbäckerei, Tee, Kaffee, Kakao, Honig, Nudeln, Reis und viele andere Leckereien spendeten Schüler, Kindergartenkinder und viele oberbergische Bürger aus dem Kreissüden für Bedürftige hier vor Ort. Auch das ein oder andere Spielzeug hat den Weg in die Kisten gefunden.

„Allerhöchsten Respekt habe ich vor den Spendern“, sagt Bürgermeister Peter Koester. „Die Kisten sind von Menschen gepackt, von denen einige selbst wenig haben und doch das Wenige teilen.“ Den ehrenamtlichen Helfern dankt er für ihr Engagement und will sie unterstützen. „Sie tun etwas für Menschen, die - aus welchem Grund auch immer - nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“. 510 Kisten sind es insgesamt bei der zweiten Weihnachtsaktion der Waldbröler Tafel für Oberberg Süd, 25 Prozent mehr als im letzten Jahr, erzählte Theresia Mittler und dankte im Namen der Bedürftigen allen Spendern.